Palatinate´s
American akita

Die Rasse:

         

Name: Amerikanischer Akita

Ursprungsland: Japan

 

Standardnummer: 344

 

Widerristhöhe:
Rüden: 66-71 cm,
 Hündinnen: 61-66 cm
Verwendung: Begleithund 

 

 

 

FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp

 

Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.

 

 

Geschichte:


Der Beginn der Geschichte des Amerikanischen Akita deckt sich mit der Geschichte des japanischen Akita. Der Akita gehört zu den ältesten Hunderassen der Welt. Zuchtnachweise können bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden und Skelettfunde lassen vermuten, dass es ähnlich aussehende Hunde in Japan bereits vor ca. 5.000 Jahren gegeben haben muss.Der Name Akita ist abgeleitet von der japanischen Präfektur Akita im nördlichen Teil der Insel Honshu. Die Rasse soll dort ihren Ursprung haben.

1931 wurde der Akita zum Nationalbesitz erklärt. Damit war auch der Export nicht mehr erlaubt. Erst nach 1945 wurde diese Bestimmung nicht mehr eingehalten. Während des zweiten Weltkriegs wurden Hundefelle zur Herstellung von Militärkleidern verwendet und die Polizei ordnete die Beschlagnahmung aller Hunde an, außer den DeutschenSchäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten wurden.Liebhaber versuchten, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihre Hunde mit deutschen Schäferhunden kreuzten.Als der zweite Weltkrieg zu Ende war, wurden zahlreiche Am. Akita, die in ihrem Erscheinungsbild die Eigenheiten von Mastiffs und DeutschenSchäferhunden erkennen ließen, durch Militärpersonen in die Vereinigten Staaten mit nach Hause genommen.




Schnell faszinierten die Hunde Züchter in den USA und die Zahl der Hunde und der Züchter nahm parallel zu ihrer Beliebtheit zu.Der Amerikanische Club für Akitas wurde 1956 gegründet. Im Oktober1972 wurde die Rasse durch den Amerikanischen Kennel Club AKC) anerkannt (Eintragung ins Zuchtbuch und Zulassung zu den Ausstellungen). Leider hatten damals der Japanische Kennel Club(JKC) und der AKC keine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Abstammungsurkunden, so dass die Einführung neuer japanischer Blutlinien in die USA nicht möglich war. Deshalb entwickelten sich die Akitas in den USA wesentlich anders als im Ursprungsland Japan, wo man damit begann die ursprüngliche Rasse wieder aufzubauen.So entstand in den USA ein eigener Schlag mit seit 1955 unveränderten charakteristischen Merkmalen.Anfang der 90er Jahre wurde innerhalb der FCI der Standard No. 255 für den Akita dahingehend geändert, dass der japanische Typ deutlich bevorzugt wurde und die schwarze Maske und Pinto beim Akita als Fehler eingestuft wurden. Diese Entwicklung führte letztlich zur Teilung der Rasse im Jahre 2000 in den Akita (japanischer Typ) und in den Amerikanischen Akita. Wer einen Hund sucht, der sich mit jedem anderen Hund verträgt und den man ohne Probleme auf einer Hundewiese frei laufen lassen kann, sollte sich nicht unbedingt für einen Amerikanischen Akita entscheiden. Der Am.Akita mag es nicht, wenn andere Hunde ungebremst auf ihn zulaufen (hohe Individualdistanz) und viele Am. Akitas spielen nicht mehr gerne mitanderen Hunden, wenn sie dem Welpen und -Junghundalter entwachsen sind.Wenn Am. Akita die Kommunikation mit ihren Artgenossen nicht vom Welpenalter gelernt haben, kann es zu Problemen kommen.Besonders die Rüden versuchen gleichgeschlechtliche Artgenossen zu dominieren. Hündinnen sind in der Regel einfacher im Umgang mit anderen Hunden, aber auch bei ihnen kommt es entscheidend darauf an,ob und wie viele positive Kontakte ihnen von klein auf mit anderen Hunden ermöglicht werden.Der Akita wurde in Japan ursprünglich als Jagdhund gezüchtet. Dieses Erbe hat er sich bewahrt. Auch der überwiegende Teil der Am. Akita hat einen mittleren bis starken Jagdtrieb, der nur durch ein beständiges Training und eine starke Bindung zu seinem Menschen zu kontrollieren ist. Der Am. Akita ist eine eigenwillige,eigenständige und selbstbewusste Rasse und muss deshalb konsequent erzogen werden, und zwar vom Welpenalter an. Trotzder nötigen Konsequenz darf man einen Am.Akita jedoch zu nichts zwingen, da so seine Sturheit verstärkt oder sein Wesen nachteilig verändert wird. Mit Geduld,Freundlichkeit, Motivation und Beharrlichkeit bringen Sie Ihren Am. Akita sicherlich dazu, zu tun was Sie von ihm möchten.Aus Liebe zu seinem Besitzer macht ein Am. Akita alles, wenn auch nicht immer beim ersten Mal! Ein Akita Besitzer braucht strapazierfähige Nerven. Wenn Sie die haben,mit Ruhe und Geduld auf ihren Akita eingehen, werden sie allerdings einen Freund fürs Leben gefunden haben.      

 

Haarkleid:


HAAR:


Stockhaar. Die Unterwolle des Amerikanischen Akitas ist dick, weich, dicht und kürzer als das Deckhaar. Das Deckhaar ist gerade, harsch/steif und etwas vom Körper abstehend. Am Kopf, unten an den Läufen und an den Ohren ist das Haar kurz. Die Länge des Haares am Widerrist und an der Kruppe beträgt ungefähr 5 cm und ist damit etwas länger als am übrigen Körper, außer an der Rute, wo das Haar am längsten und üppigsten ist.

FARBE:


Alle Farben wie: rot, weiß, schwarz/weiß usw. sind zulässig, inklusive gestromt und gescheckt. Die Farben sind glänzend und klar, die Abzeichen sind harmonisch verteilt, mit oder ohne Maske oder Blesse. Einfarbig weiße Hunde haben keine Maske. Die gescheckten Amerikanischen Akitas weisen auf weißem Grund große, regelmässig angeordnete Flecken auf, die den Kopf und mehr als einen Drittel des Körpers bedecken. Die Unterwolle kann andersfarbig sein als das Deckhaar.


Weitere Informationen zur Rasse finden Sie hier:

www.akita.de